Im Rahmen unseres Internetauftritts bieten wir Informationen zum Schriftstellerverband und zur Mitgliedschaft und informieren über aktuelle Veranstaltungen und Termine.
Literaturpreis Ruhr 2010 ausgeschrieben
Seit 1986 vergeben der Regionalverband Ruhr und das Literaturbüro Ruhr e. V. jährlich einen Hauptpreis und zwei Förderpreise für Literatur.
Der Literaturpreis Ruhr ist mit seiner jährlichen Preissumme von 15.110 € (10.000 € für den Hauptpreis, je 2.555 € für die beiden Förderpreise)
der wichtigste Literaturpreis der Region. Mit dem Hauptpreis werden Schriftstellerinnen und Schriftsteller für ein literarisches Werk ausgezeichnet, aber auch verdiente Literaturwissenschaftler oder Verleger.
Die beiden Förderpreise gehen an den literarischen Nachwuchs, der sich mit unveröffentlichten Text selbst bewerben muss. Die Förderpreise des LITERATURPREISES RUHR sind jeweils mit 2.555 Euro dotiert.
Im Kulturhauptstadtjahr geht ein dritter Förderpreis, gestiftet vom Rotary Club Essen, an junge Autorinnen und Autoren bis 25 Jahre.
Die Förderpreise 2010 werden ausgeschrieben zum Thema „Babylon Ruhr“.
Der Einsendeschluss für Vorschläge zum Hauptpreis und für Bewerbungen um die Förderpreise ist der 30. Juni 2010.
Weitere Informationen für die Presse: Elisabeth Roters-Ullrich, Literaturbüro Ruhr, Tel.: 02043 992646.
Weitere Informationen für Bewerber beim: Literaturbüro Ruhr, Friedrich-Ebert-Straße 8, 45956 Gladbeck, Tel.: 02043/99 2644 (Sekretariat).
Die vollständige Ausschreibung kann auch übers Internet unter der Adresse http://www.literaturbuero-ruhr.de abgerufen werden.
Monheimer Schriftsteller Klas E. Everwyn wird 80
Auf ein langes und erfolgreiches Schriftstellerleben kann der Monheimer Autor Klas E. Everwyn, der viele Jahre in Düsseldorf gelebt hat, zurückblicken.
Am 10. März 1930 in Köln geboren, wuchs Everwyn im Bergischen Land auf und musste kurz vor Ende des 2. Weltkriegs mit 14 Jahren Soldat werden. Nach Kriegsende arbeitete der Sohn eines Polizisten als Angestellter und Beamter in Düsseldorf.
Everwyn gehörte zu den Mitbegründern der legendären "Dortmunder Gruppe 61", die sich vor allem dem Beschreiben der realen Arbeitswelt verpflichtet fühlte und damit literarisches Neuland betrat.
1981 wagte Everwyn als Freiberufler den Sprung ins „kalte Wasser“, nachdem er als junger Autor erste literarische Aufmerksamkeit erregt und u. a. den Literatur-Förderpreis des Landes Nordrhein-Westfalen erhalten hatte.
In fast allen seinen Büchern spielt das Bergische Land eine bevorzugte Rolle. Von dem amerikanischen Autor William Faulkner inspiriert, schwebte Everwyn vor, den „Roman einer Landschaft“ zu schreiben.
So entstanden im Laufe der Jahre mehrere historische Romane, die in der Heimat des Autors spielen. Besonders erfolgreich war das Jugendbuch „Für fremde Kaiser und kein Vaterland“, für das er 1986 den Deutschen Jugendliteraturpreis zuerkannt bekam, die höchste Auszeichnung für deutschsprachige Jugendbuchautoren.
Schriftsteller verabschieden sich nicht zu einem festgelegten Zeitpunkt in den Ruhestand. Das ist auch bei Klas E. Everwyn der Fall. Bis zum heutigen Tag schreibt und publiziert er. Sein neuestes Buch ist gerade im Horlemann-Verlag (Bad Honnef) erschienen: „Deutzer Freiheit oder Ein Oppenheimer in der Unterwelt“. Es ist die Geschichte über Jacques Offenbachs Eltern.
Auch Schriftsteller werden verhaftet
Der Verband deutscher Schriftsteller (VS) protestiert gegen die Unterdrückung jeglicher Freiheit im Iran! Die diplomatische Offensive des iranischen Außenministers Mottaki, die das Ziel hat, die Weltöffentlichkeit zu beruhigen, kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass der Staatsterror im Inneren der islamischen Republik Iran weitergeht.
In den letzten zwei Monaten sind 25 Journalisten verhaftet worden.
Insgesamt sitzen nun 47 Journalisten inHaft. Ein trauriger Weltrekord!
Ebenfalls festgenommen wurdenn Alireza Saghafi, Reza Khandan (Mahabadi), beide Mitglieder des Iranischen Schriftstellerverbandes, sowie der Dichter Omid Montazeri. Reza Khandan ist auf seinem Heimweg von Revolutionsgardisten entführt worden, sein derzeitiger Aufenthalt ist unbekannt. Die Verhaftungswelle geht immer weiter. Vor wenigen Tagen wurde der Übersetzer Omid Mehregan sin seiner Teheraner Wohnung verhaftet.
Die wirtschaftliche Kooperation zwischen Deutschland und dem Iran funktioniert reibungslos: Umsatz statt Menschenrecht.
Haus der Sprache und Literatur muss weiterbestehen!
15 Jahre lang hat unsere Kollegin Karin Hempel-Soos das "Haus der Sprache und Literatur" in Bonn geleitet. Für ihren unermüdlichen Einsatz hat sie sich hohe Anerkennung erworben und dem Haus einen ausgezeichneten internationalen Ruf verschafft.
Was wird nun, nach dem Tod von Karin Hempel-Soos, aus dem Haus an der Adenauerallee?
In einem Schreiben an den Ministerpräsidenten Jürgen Rüttgers hat unser Landesverband dringend gebeten, die gewachsenen Strukturen des nordrhein-westfälischen Literaturbetriebs zu erhalten und sich für den bestand des Hauses einzusetzen.
Der Verband deutscher Schriftsteller (VS) appelliert zugleich an die Stadt Bonn, diesen Treffprunkt der literarischen Welt zu erhalten und zu sichern. Das Haus muss personell und finanziell so ausgestattet werden, dass es seine wichtige Aufgabe auch in Zukunft wahrnehmen kann.
Termin für die Literaturtage 2010: Do. 6. 5 – Sa. 8. 5. 2010 in Bottrop.
Programm u. weitere Informationen s. u. "Literaturtage"