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Willkommen auf den Seiten des VS-NRW

 

 

Im Rahmen unseres Internetauftritts bieten wir Informationen zum Schriftstellerverband und zur Mitgliedschaft und informieren über aktuelle Veranstaltungen und Termine.

 


Termin Literaturtage 2012: 14. - 16. Juni in Wuppertal


Schweigeminute für die Opfer rechtsextremistischer Gewalt
Der Deutsche Gewerkschaftsbund und die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände rufen die Menschen in Deutschland dazu auf, am Donnerstag, 23. Februar 2012, um 12.00 Uhr für eine Schweigeminute in ihrer Arbeit innezuhalten.
Dies geschieht zeitgleich mit dem zentralen Staatsakt der Verfassungsorgane des Bundes für die Opfer rechtsextremistischer Gewalt.
(Der Aufruf hier http://tinyurl.com/82r8se5, dort auch als pdf-Datei)
ver.di unterstützt diesen Aufruf und forder ihre Mitglieder auf, sich zu beteiligen.


HERZLICHE  GRATULATION!
HUGO  ERNST  KÄUFER  IST  85


Er ist einer der ganz Großen in der nordrhein-westfälischen Literatur. Er hat sich um junge Schreibtalente gekümmert, Textsammlungen für viele Kolleginnen und Kollegen herausgegeben und selbst ein umfangreiches, anspruchsvolles Werk vorzuweisen, nämlich rund 130 Buchveröffentlichungen.
Hugo Ernst Käufer, am 13. Februar 1927 in Witten-Annen geboren, gründete 1967 die Literarische Werkstatt Gelsenkirchen, 1970 wurde er Mitbegründer des Werkkreises Literatur der Arbeitswelt - und außerdem war er bis 1987 ein in allen Kultursparten umtriebiger Bibliotheksdirektor in Gelsenkirchen.
Er ist mit vielen Preisen ausgezeichnet worden. 1997 erhielt er für seine kulturpolitischen Initiativen das Bundesverdienstkreuz, 1999 den KOGGE-Ehrenring der Stadt Minden, 2002 den Literaturpreis Ruhr, 2007 den Verdienstorden des Landes NRW. Hugo Ernst Käufer gehört dem PEN und der KOGGE an und ist seit mehr als 40 Jahren Mitglied in unserem Verband.

Volker W. Degener


Der Literaturpreis Ruhr ist mit seiner jährlichen Preissumme von 15.110 € (10.000 € für den Hauptpreis, je 2.555 € für die beiden Förderpreise) die wichtigste Auszeichnung für Autorinnen, Autoren, Kritiker und Verleger aus dem Ruhrgebiet sowie für Schriftsteller, die über diese Stadtlandschaft schreiben.

Bereits seit 1986 vergeben der Regionalverband Ruhr und das Literaturbüro Ruhr e.V. jährlich diesen Preis für Literatur. Während mit dem Hauptpreis des Literaturpreises Ruhr die Preisträger für ihr literarisches, literaturkritisches, literaturwissenschaftliches oder verlegerisches Werk ausgezeichnet werden, gehen die beiden Förderpreise an den literarischen Nachwuchs, der sich mit unveröffentlichten Texten selbst bewerben muss.

Mit der ansehnlichen Liste seiner Preisträger – von Max von der Grün bis zu Michael Klaus, von Liselotte Rauner und Ralf Rothmann zu Brigitte Kronauer, von Frank Goosen und Marion Poschmann zu Norbert Wehr oder Fritz Eckenga – steigt sein Ansehen von Jahr zu Jahr.

Die Förderpreise 2012 werden ausgeschrieben zum Thema
„Ganz schön schräg – eine Liebe“.
Gesucht werden erzählende oder lyrische Texte, die sich der Liebe widmen, einem der großen Themen der Literatur. Die Texte sollten dies auf eine außergewöhnliche Weise tun – indem sie eine abenteuerliche, überraschende Geschichte erzählen oder einen frischen, kühnen Zugang zum höchsten der Gefühle finden.

Der Einsendeschluss für Vorschläge zum Hauptpreis und für Bewerbungen um die Förderpreise ist der 30. Juni 2012.

Zusendung der Ausschreibung in der Druckversion: Literaturbüro, Tel.: 02043 992646.
Die vollständige Ausschreibung kann auch übers Internet unter der Adresse www.literaturbuero-ruhr.de abgerufen werden.

 


ASTRID  GEHLHOFF-CLAES  GESTORBEN

Wie wir erst jetzt erfahren haben, ist unsere Kollegin Dr. Astrid Gehlhoff-Claes bereits am 1. Dezember 2011 im Alter von 83 Jahren in einem Düsseldorfer Seniorenheim gestorben.
1953, im Alter von 25 Jahren, promovierte Astrid Gehlhoff-Claes mit einer Arbeit über die Lyrik Gottfried Benns. Benn wurde ein Bewunderer und Verehrer der jungen Autorin, die später zahlreiche Gedicht- und Erzählbände und Bühnenstücke veröffentlichte. Außerdem arbeitete sie als Herausgeberin und Übersetzerin aus dem Englischen und Italienischen; unter anderem übersetzte sie James Joyce und Henry James. 1975 gründete sie den Verein "Mit Worten unterwegs - Schriftsteller arbeiten mit Inhaftierten", dessen Vorsitzende sie bis 1988 war. 1987 kam ihr viel beachteter Roman "Abschied von der Macht" heraus. Im Düsseldorfer Grupello-Verlag erschienen 2002 ihre Kindheitserinnerungen unter dem Titel "Inseln der Erinnerung". Astrid Gehlhoff-Claes erhielt mehrere Literatur-Förderpreise, sie wurde ausgezeichnet mit dem Bundesverdienstkreuz 1. Klasse sowie mit dem Verdienstorden des Landes NRW. Zuletzt lebte sie zurückgezogen in einem Düsseldorfer Pflegeheim. Sie war eine bedeutende Schriftstellerin, die vielen von uns in guter Erinnerung bleibt.

Volker W. Degener


Die Literaturbüros in NRW – Autorenweiterbildungskalender 2012 erschienen

Der neue Weiterbildungskalender 2012 der vier Literaturbüros in NRW steht ab sofort im Netz, zu finden unter www.literaturbuero-ruhr.de.
Der Kalender informiert  darüber, welche Fortbildungs-Angebote der Literaturbüros in NRW Autorinnen und Autoren in diesem Jahr nutzen können.

Die Palette reicht vom Grundlagenseminar bis zum Expertenworkshop. Poetry Slam, Schreiben für Kinder und ein Krimiseminar vermitteln literarisches Handwerkzeug, aber auch Angebote für Profis wie Szenisches Schreiben, Texte zum Thema Humor oder eine Werkstatt des Lesens stehen auf dem Programm. Ein Ratgeberseminar unterstützt die Selbstvermarktung von Autorinnen und Autoren.

Der gedruckte Kalender kann bestellt werden:

Literaturbüro Ruhr
Friedrich-Ebert-Str. 8
45956 Gladbeck
Mail: elisabeth.roters-ullrich@stadt-gladbeck.de

 


Max-von-der-Grün-Platz in Dortmund


Endlich ist es soweit: Am Mittwoch, den 21. Dezember 2011, um 14.00 Uhr, wird der Max-von-der-Grün-Platz eingeweiht. Er befindet sich direkt neben der Dortmunder Stadt- und Landesbibliothek (gegenüber dem Hauptbahnhof) und verschafft ihr eine neue, nun wirklich passende Adresse.
Mehrere Jahre hat es gedauert, bis die Entscheidung gefallen ist. Einen nicht unwesentlichen Einfluss auf den positiven Ausgang hatte der VS-Landesvorstand Nordrhein-Westfalen, der sich von den zahlreichen bürokratischen und kulturfernen Hemmnissen nicht hat abschrecken lassen.
Jennifer von der Grün hat sich für die Unterstützung beim VS bedankt.


PostPoetry 2011 – Preisverleihung am 2. 12. 2011 in der Stadtbücherei Bochum, 19.00 Uhr.

Einladung

PostPoetry-Kooperationspartner


Preisträger im Lyrikwettbewerb PostPoetry 2011 stehen fest

 

Von den Lyrikern aus Nordrhein-Westfalen hat die Jury (Prof. Dr. Kubin, Sinologe, Lyriker und Übersetzer von Lyrik, Jürgen Nendza, Lyriker, und Monika Littau, Autorin) Marius Hulpe (Soest), Marie T. Martin (Köln), Jovan Nikolic (Köln), Ralf Thenior (Dortmund) und Christoph Wenzel (Aachen) ausgewählt.

In der Kategorie "Nachwuchsautorinnen und -autoren NRW gehen die Auszeichnungen an: Annina Brell (Kleve, Jahrgang 1989), Lea Beiermann (Düsseldorf, Jahrgang 1992), Sarah Gerwens (Dortmund, Jahrgang 1995), Apolonia Gottwald (Wachtendonk (Jahrgang 1993) und Anna Linke (Essen, Jahrgang 1992).

Die Preisverleihung, unterstützt von der Liselotte und Walter Rauner-Stiftung, findet am 2. Dezember um 19 Uhr in der Bochumer Stadtbibliothek statt. Weitere Lesungen gibt es in ganz Nordrhein-Westfalen: in Bonn, Bielefeld, Dorsten, Dortmund, Düsseldorf, Köln und Rosendahl.

Weitere Informationen: http://postpoetry.litweb.de


JIRI  GRUSA  GESTORBEN

Im Alter von 72 Jahren ist der tschechische Schriftsteller, Diplomat und ehemalige Vorsitzende des Internationalen PEN (2004 bis 2009) gestorben. In Bonn und Berlin war er lange Zeit Botschafter Tschechiens.
Der Lyriker und Erzähler, 1938 im bömischen Pardubice geboren, erhielt in seiner Heimat nach Ende des "Prager Frühlings" 1968 ein Publikationsverbot. Als Unterzeichner der "Charta 77", die mehr Bürgerrechte in der kommunistischen Tschechoslowakei forderte, ging er 1978 ins Exil. Zunächst nach Kanada, dann nach Deutschland, wo er 1983 die deutsche Staatsbürgerschaft erhielt. Den Verlust seiner Muttersprache in seinem täglichen Umfeld hat er zunächst als "kleine Hinrichtung" empfunden. "Nachdem ich das überlebt hatte, wurde Deutsch die Sprache meiner Freiheit", erinnerte sich Jiri Grusa.
In deutscher Sprache erschien 1999 im Piper-Verlag seine viel beachtete "Gebrauchsanweisung für Tschechien".
Jiri Grusa lebte mit seiner deutschen Frau in der Nähe von Bonn.

Der erscheint mir als der Größte,
der zu keiner Fahne schwört,
und, weil er vom Teil sich löste,
nun der ganzen Welt gehört.


LISELOTTE RAUNER - SCHULE

Am 17. Juni 2011 ist Bochums größter Hauptschule der Name unserer 2005 verstorbenen Kollegin Liselotte Rauner verliehen worden. Lilo lebte im Stadtteil Wattenscheid ganz in der Nähe der Schule, die nach einem einjährigen Um- und Ausbau jetzt in frischem Glanz erstrahlt.
Initiatoren der Namengebung sind Hugo Ernst Käufer und Volker W. Degener, die 1998 die "Liselotte und Walter Rauner-Stiftung" mit Sitz in Bochum gründeten. Die Stiftung bemüht sich um die Förderung zeitgenössischer Lyrik.


Anna Dünnebier EWC-Vizepräsidentin

Der VS gratuliert zur Wahl

Berlin, 31. Mai 2011: »Herzlichen Glückwunsch zur Wahl, Anna Dünnebier! – Eine schöne Bestätigung ihrer bisherigen erfolgreichen Arbeit für die Interessen der Schriftsteller und Übersetzer«, nannte Imre Török, Vorsitzender des Verbandes Deutscher Schriftsteller (VS), die Wahl von Anna Dünnebier zur Vizepräsidentin des European Writers' Council (EWC).

Der EWC, dem 60 Mitgliedsorganisationen aus 34 Ländern angehören, vertritt die Literaturschaffenden in allen ihren rechtlichen und kulturpolitischen Belangen und in zahlreichen Veranstaltungen und Debatten über die Rolle der Schriftsteller, der Kultur und der Kulturpolitik europaweit. Er fördert Kontakte zwischen einzelnen Autoren sowie den Dialog zwischen Autoren, Übersetzern, Buchhandel und Lesern.

Auf der EWC-Konferenz wurden unter anderem aktuelle Fragen zum Urheberrecht diskutiert und eine Erklärung zur Meinungsfreiheit in Weißrussland verabschiedet.

»Die Wahl von Anna Dünnebier ist auch ein Zeichen der Wertschätzung, welche die deutschen Schriftsteller und Übersetzer bei ihren Kollegen in Europa genießen«, wertete Imre Török das mit sehr großer Mehrheit überzeugende Wahlergebnis vom 27. Mai in Turku, Finnland.


NRW-Literaturtage 19.-21. Mai 2011 in Iserlohn

Presse

Fotos (internetseite Stadt Iserlohn)


Bildung macht Kultur

Stellungnahme des VS-Landesvorstands NRW zur Bildungspolitik

Die Broschüre steht hier zum Download bereit. Gedruckte Expl. können bei Bedarf bei der VS-Geschäftsstelle angefordert werden.

Bildung macht Kultur


Leipziger Erklärung zum Schutz geistigen Eigentums

Schriftstellerinnen und Schriftsteller
fordern uneingeschränkte Beachtung des Urheberrechts

https://vs.verdi.de/urheberrecht/aktuelles/leipziger-erklaerung