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Wozu denn überhaupt Bildung?

Rechtzeitig zum Start einer neuen Landesregierung in NRW nehmen Schriftsteller Stellung zu Fragen der Bildung. Dr. Jürgen August Alt (Wachtberg) und Leonie Viola Thöne (Moers), Mitglieder des Landesvorstandes des Verbandes deutscher Schriftsteller (VS), haben zu dem aktuellen Thema ihre Gedanken und Vorschläge zusammengetragen. Nicht nur aus der Sicht des Literaturbetriebs wird in einer gründlichen Analyse dargestellt, welche Bedeutung eine breit angelegte Bildung hat, insbesondere unter dem Gesichtspunkt der kulturellen Bildung.

Die Autoren, die zwei verschiedenen Generationen angehören (Jahrgang 1949 und 1990), bringen ihre Erkenntnisse auf einen überzeugenden Nenner: Gebildete Menschen sind zufriedener, gesünder, emotional stabiler und attraktiver für das andere Geschlecht.

Der Text "Kultur macht Bildung" steht auch als Download zur Verfügung: www.vs-nrw.de


Interview mit Eva Maaser zum Urheberrecht

userfiles/file/InterviewMaaser.pdf


Auch Schriftsteller werden verhaftet

Der Verband deutscher Schriftsteller (VS) protestiert gegen die Unterdrückung jeglicher Freiheit im Iran! Die diplomatische Offensive des iranischen Außenministers Mottaki, die das Ziel hat, die Weltöffentlichkeit zu beruhigen, kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass der Staatsterror im Inneren der islamischen Republik Iran weitergeht.

In den letzten zwei Monaten sind 25 Journalisten verhaftet worden.

Insgesamt sitzen nun 47 Journalisten inHaft. Ein trauriger Weltrekord!

Ebenfalls festgenommen wurdenn Alireza Saghafi, Reza Khandan (Mahabadi), beide Mitglieder des Iranischen Schriftstellerverbandes, sowie der Dichter Omid Montazeri. Reza Khandan ist auf seinem Heimweg von Revolutionsgardisten entführt worden, sein derzeitiger Aufenthalt ist unbekannt. Die Verhaftungswelle geht immer weiter. Vor wenigen Tagen wurde der Übersetzer Omid Mehregan sin seiner Teheraner Wohnung verhaftet.

Die wirtschaftliche Kooperation zwischen Deutschland und dem Iran funktioniert reibungslos: Umsatz statt Menschenrecht.

 


 

Presseinformation des VS

 

 

                  


 
Google-Vergleich in USA ausgesetzt

 
Verband deutscher Schriftsteller (VS) sieht Erfolg gemeinsamer Bemühungen
 
Berlin, 25. September 2009: »Wie es aussieht, haben wir einen Etappensieg errungen«, erklärte der Bundesvorsitzende des VS Imre Török im Hinblick auf die Meldungen, dass die beteiligten Parteien in den USA im November einen neue Fahrplan aufstellen und das Settlement erneut beraten wollen.
 
Den Erfolg führt der VS auch auf die gemeinsamen Aktivitäten mit der VG Wort und dem Börsenverein des Deutschen Buchhandels zurück. Der VS hat sich in Person seiner stellvertretenden Vorsitzenden Anna Dünnebier ebenfalls über den European Writers Council (EWC) für deutsche und europäischen Autorinnen und Übersetzer eingesetzt.
 
»Den letzten Ausschlag hat wohl gegeben, dass sich auch das Justizministerium auf unser Drängen in die Auseinandersetzung eingeschaltet hat«, erklärte Török. Im Hinblick auf den weiteren Fortgang in den USA werde man die amerikanische Schriftstellerorganisation »Authors Guild«, mit der man seit Anfang des Jahres in Kontakt steht, auffordern, keine Regelungen zu Lasten der europäischen und deutschen Autoren zu vereinbaren.
 
Die Presseinformation des VS vom 25. September 2009 ist im Internet auf http://vs.verdi.de eingestellt.

 


 

Buchbestand dieser Welt nicht in die Hände von Monopolisten!

 

Der Verband deutscher Schriftsteller (VS) in NRW befürwortet die Sammelklage der Bundesministerin für Justiz, Brigitte Zypris, gegen das Unternehmen Google in den USA. Zugleich spricht sich der Verband gegen die Pläne der EU-Kommission aus, die das Urheberrecht in Europa reformieren will, damit private Firmen wie Google massenhaft Bibliothekbestände digitalisieren und ins Internet stellen können.

 

Der VS weiß sich in seiner Haltung einig mit dem Börsenverein des Deutschen Buchhandels, der den Plan der EU-Kommissare Viviane Reding und Charlie McCreevy strikt ablehnt. Es ist zu befürchten, dass die Urheberrechte von Verlagen und Autoren verletzt werden. Das heißt für die Autoren: Es droht eine Enteignung auf breiter Ebene!

 

Volker W. Degener

Vorstandsmitglied für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit


09.09.2009