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Errungenschaften

 

Errungenschaften des VS

 

Seit seiner Gründung am 8. Juni 1969 in Köln hat sich der VS intensiv um die sozialen Belange von Schriftstellerinnen und Schriftstellern gekümmert, indem er bundesweit Einfluss auf die Sozialgesetzgebung nahm.

Der VS trug maßgeblich zum Zustandekommen des Künstlersozialversicherungsgesetzes ( KSK ) von 1983 bei, das die gesetzliche Sozialversicherung für Künstler und Publizisten regelt.

Der VS war entscheidend an der Gründung des Deutschen Literaturfonds beteiligt, der wichtigsten öffentlichen Einrichtung zur Vergabe von Literaturstipendien und Projektmitteln.

Der VS half mit, dass Autorinnen und Autoren über die Verwertungsgesellschaft WORT Honorare für die weitere Nutzung ihrer Werke erhalten – z. B. für Fotokopien, in Bibliotheken, bei Rundfunk und Fernsehen sowie im Internet.

Zugleich wurde ein „Autorenversorgungswerk“ geschaffen, das in Not geratenen Schriftstellern Hilfe leistet.

Mit dem Börsenverein des Deutschen Buchhandels schloss der VS „Normverträge“ ab, die die Rechtsstellung von Autoren und Übersetzern gegenüber den Verlagen erheblich verbesserten.

Es wurde ein „Mindesthonorar“ für Lesungen durchgesetzt.

Der VS initiierte in allen Bundesländern die Gründung von literarischen Fördervereinen, auf Bundesebene gibt es das „Kulturwerk deutscher Schriftsteller“.

Neuester Erfolg des VS ist der Bündnisvertrag „FAIRLAG“, in dem sich Schriftstellerverbände aus Deutschland, Österreich und der Schweiz für die Einhaltung von Mindestnormen und Vertragsstandards im Interesse der Autoren einsetzen. Die Vereinbarung richtet sich gegen solche Verlage, welche die seriöse Geschäftstätigkeit mit Worturhebern und somit auch deren geistiges Eigentum grob missachten.