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Shakespeares Schwestern und die Schriftstellerinnen - Frauengestalten in der Literatur verschiedener Länder

Lesereihe in Köln, 19. - 29. Sept. 2018

PROGRAMMFLYER


Niederrheinischer Literaturpreis für Liesel Willems


Die Autorin Liesel Willems wird für ihr Gesamtwerk und ihr literarisches Wirken in der Region mit dem Niederrheinischen Literaturpreis der Stadt Krefeld 2018 ausgezeichnet. Die Auszeichnung ist mit 10.000 € dotiert und wird jeweils in den geraden Kalenderjahren verliehen. Die Preisverleihung erfolgt am Sonntag, 16. September 2018 im Rahmen einer Feierstunde im historischen Ratssaal der Stadt Krefeld.


Große   Ehre  für  Inge  Meyer-Dietrich

Ein Höhepunkt der Tagung des Friedrich-Bödecker-Kreises in Hannover war die Verleihung des FBK-Preises für Kinder- und Jugendliteratur. In diesem Jahr ging er an die Gelsenkirchener Kollegin Inge Meyer-Dietrich ( 73 ) und die Hamburger Autorin Margret Steenfatt. Nicht die Gesamtsumme von 2.000 Euro zeichnet diesen Preis aus, sondern die Anerkennung der im FBK bundesweit organisierten Kinder- und Jugendbuchautoren, die diese Auszeichnung mit großem Applaus begrüßt haben. Die Jury wies bei ihrer Entscheidung vor allem auf Inges Buch "Und das nennt ihr Mut" (Ravensburger) hin. Erinnert wurde zugleich an das umfangreiche, vielschichtige und sprachmächtige Werk der Autorin, die sich sowohl mit aktuellen als auch historischen Themen beschäftigt und dafür immer wieder ausgezeichnet wird.
Wir gratulieren herzlich!

Volker W. Degener


ORDEN  FÜR  HORST-DIETER GÖLZENLEUCHTER

Dem Bochumer Zeichner, Schriftsteller, Buchdrucker und Verleger, der üblicherweise mit "Oskar" angesprochen wird, ist der NRW-Verdienstorden zuerkannt worden. Seit einigen Jahren Mitglied im VS, hat er sich mit der bildhaften Kunst, aber auch mit seinen Gedichten und Kurzprosatexten einen Namen gemacht. Er versteht es mit seiner starken kommunikativen Kompetenz zudem, junge Menschen für die bildende und literarische Kunst zu interessieren und zu begeistern. In der Zusammenschau seiner künstlerischen Arbeit kann er durchaus als "Unikat" bezeichnet werden, als ein sehr geschätzter, erfolgreicher Künstler.
Die Auszeichnung, zu der wir herzlich gratulieren, wird unserem Kollegen am 2. Juli in Düsseldorf - Ehrenhof, Kunstpalast - in einer Feierstunde zuteil.

Volker W. Degener


Doctor honoris causa: Hermann Schulz

Unser Wuppertaler Kollege Hermann Schulz, der im nächsten Monat seinen 80. Geburtstag begehen kann, bekam jetzt die Ehrendoktorwürde der Fakultät für Geistes- und Kulturwissenschaften der Bergischen Universität Wuppertal verliehen. Die Fakultät würdigte damit seine herausragenden literarischen und verlegerischen Verdienste, aber auch sein humanitäres Engagement.

Hermann Schulz leitete von 1967 bis 2001 den Wuppertaler Peter Hammer Verlag, der sich für südamerikanische und afrikanische Literatur in Europa stark gemacht hat. Für sein literarisches Schaffen, schwerpunktmäßig als Kinder- und Jugendbuchautor, erhielt Hermann Schulz zahlreiche Literaturpreise und Auszeichnungen. Seine Reisen, die ihn in mehr als 60 Länder führten, lieferten ihm Ideen und Hintergrund für mitreißende, authentische Texte.

Die festliche Verleihung der Auszeichnung fand in der Uni Wuppertal statt. Die Laudatio hielt Dr. Henning Scherf, ehemals Bremer Bürgermeister und Präsident des Senats der Freien Hansestadt. Nicht ohne Grund bezeichnet sich Hermann Schulz selbst als "Glücksmensch". Wir wünschen dem Ehrendoktor weiterhin viel Glück!

Volker W. Degener


GROSSE  EHRE  FÜR  JÜRGEN  NENDZA

Für sein Lebenswerk ist unserem Aachener Mitglied Jürgen Nendza jetzt der Christian-Wagner-Preis 2018 zugesprochen worden. Bisher hat der 61-jährige acht Gedichtbände veröffentlicht, die von der Kritik
stets hoch gelobt wurden. Die Fachjury bescheinigt den Gedichten eine große Sprachsensibilität, Genauigkeit und formale Strenge. Der mit 10.000 Euro dotierte Preis wird unserem Kollegen am 17. November in Leonberg überreicht. Wir gratulieren herzlich zu dieser Auszeichnung!

Volker W. Degener


"Als Autoren-Duo haben unsere Kollegen H. P. Karr ( das ist Reinhard Jahn ) und Walter Wehner auf der "Criminale" in Halle ( Saale ) den Friedrich-Glauser-Preis für den besten Kurzkrimi des Jahres 2017 gewonnen. Wir gratulieren!"


Trauer um Winfried Pielow

Am 12. April, kurz vor Vollendung seines 94. Lebensjahrs, starb der Schriftsteller Winfried Pielow, langjähriges Mitglied des VS. Sein langes Leben, das sich in zahlreichen Büchern und Hörspielen verdichtet hat, ist geprägt von den Wechselfällen und Katastrophen des vergangenen Jahrhunderts.
Winfried wurde 1924 in Tungerloh, einer kleinen Bauernschaft bei Gescher im westlichen Münsterland, geboren. Sein Vater war Volksschullehrer und wurde bald nach Marienwerder in Ostpreußen versetzt. Während des Kriegs wurde Winfried an der Ostfront verwundet und geriet nach der Evakuierung über die Ostsee in britische Gefangenschaft. Aus dieser entlassen absolvierte er eine Ausbildung zum Volksschullehrer und promovierte 1951 zum Dr. phil., 1960 erhielt er eine Professur für Didaktik der Deutschen Sprache und Literatur in Münster.
Nach ersten fachlichen Publikationen (Dichtung und Didaktik, 1963; Das Gedicht im Unterricht, 1965) veröffentlichte er seit den 1980er Jahren Gedichte, Erzählungen, Romane, Theaterstücke und produzierte mit dem WDR mehrere Hörspiele. Zu seinen späten Veröffentlichungen zählen die Erzählungen-Sammlung „Pantasma“ (2006) und der Roman „Verschenktes Land“ (2012), in denen seine fesselnde und erheiternde Schreibweise zur Kunstfertigkeit gereift ist. Im selben Jahr wurde er mit dem Kulturpreis des Kreises Steinfurt geehrt und gerühmt „als einer der bedeutendsten und originärsten Erzähler Westfalens“. Im April 2017 erlebte er die Veröffentlichung seiner Reflektionen unter dem Titel „Pieletzkis Erinnerungen an die ersten Nachkriegsjahre“. Unter diesem Namen wurde er einst geboren. Die Nazi-Behörden zwangen seine Familie, den Familiennamen in Pielow zu ändern. Zusammen mit seiner Frau Hedda lebte er viele Jahre in Laer. Seine Urne wird auf einem von ihm ausgewählten Friedhof in Mecklenburg-Vorpommern beigesetzt werden. Wir trauern um ihn und wissen, dass wir ihm in seinen Büchern begegnen können.

Alfons Huckebrink

 


Wettbewerb 2018 für Lyrikerinnen und Lyriker sowie
Nachwuchsautorinnen und -autoren aus Nordrhein-Westfalen


Die Gesellschaft für Literatur in NRW sowie der Verband deutscher Schriftsteller (VS NRW) loben 2018, unterstützt vom Land Nordrhein-Westfalen (Ministerium für Kultur und Wissenschaft, MKW) und der Kunststiftung NRW, zum neunten  Mal den Wettbewerb „postpoetry.NRW“ aus. Gefördert werden soll mit diesem Wettbewerb die Lyrikszene des Landes und besonders die Zusammenarbeit von erfahrenen Lyrikerinnen und Lyrikern mit Nachwuchsautorinnen und -autoren. 


AUSSCHREIBUNGSTEXT


NRW mit neuem VS-Landesvorstand!


Bei den VS-Literaturtagen in Bad Honnef ( 12. bis 14. April ) gab es nicht nur ein buntes, vielfältiges Literaturprogramm - fünf öffentliche Veranstaltungen an drei Tagen - sondern auch Schullesungen, eine Stadtbesichtigung und die Mitgliederversammlung im Kurhaus.
Und das ist der neue Landesvorstand:
Sabine Lipan - Vorsitzende
Gitta Edelmann - Stellvertr. Vorsitzende
Dietmar Damwerth - Geschäftführer
Jürgen August Alt - Beisitzer
Volker W. Degener - Beisitzer
Thorsten Trelenberg - kooptierter Beisitzer für Sonderaufgaben
Die Delegierten für den Schriftstellerkongress sind Dietmar Damwerth, Volker W. Degener, Eva Maaser, Sabine Lipan, Gitta Edelmann.
Der neue Landesvorstand freut sich auf eine gute Zusammenarbeit mit allen Mitgliedern.

Volker W. Degener


VS-NRW Literaturtage 2018

Die NRW-Literaturtage finden vom 12. - 14. April 2018 in Bad Honnef statt.

FLYER LITERATURTAGE

PROGRAMM Literaturtage


AUSSCHREIBUNG: Romantik - wieder modern?
 
lautet der Titel einer Lesung, die während der Literaturtage 2018 im Siebengebirgsmuseum über die Bühne gehen soll. Wir stehen also vor der Aufgabe, eine knapp formulierte Frage mit Inhalt und Leben zu füllen. Anhaltspunkte bietet der Ort, ein kleines, aber feines Museum, das u. a. über eine Sammlung von Gemälden und Grafiken verfügt, die aus der Zeit der Romantik stammen oder auf diese Phase der Kunstgeschichte Bezug nehmen. Auf unserer Webseite findet Ihr 4 Gemälde des Museums und 3 Fotos August Sanders (1876-1964), der zu den bedeutendsten Fotografen des 20. Jahrhunderts gehört. Ihm widmet das Siebengebirgsmuseum eine Sonderausstellung. Eines dieser Exponate möge als Ausgangspunkt dienen, um einen Text zu verfassen, eine Kurzgeschichte, ein Gedicht, vielleicht ein ironisches Gedicht über romantische Motive, Hoffnungen oder Lebensentwürfe. Wer genügend Sachkenntnisse in die Waagschale werfen kann, entschließt sich vielleicht, einen Essay zu schreiben, gerne auch einen politischen, zum Beispiel über August Sander. Der Fotograf war ein politisch denkender und handelnder Künstler, der in den zwanziger Jahren mit der "Gruppe progressiver Künstler" in Köln zusammenarbeitete.
Ursprünglich hatten wir eine Tandemlesung geplant, kamen dann aber überein, eine öffentliche Veranstaltung anzubieten. Der Direktor des Museums, Elmar Scheuren, wird ein paar Anmerkungen über das Museum und die Ausstellung machen. Wir erwarten auch einen musikalischen Beitrag der Musikschule. Zu den Gästen an diesem Abend gehören Mitglieder des Literaturvereins (Literatur im Siebengebirge). Georg Schwikart wird in die Rolle des Moderators schlüpfen und den Abend in ein Gesamtkunstwerk verwandeln.
 
Wir prüfen gerade, ob und wie wir die Texte präsentieren bzw. zugänglich machen können, die Ihr mir (hoffentlich) schicken werdet: J. A. Alt, Dorfstraße 55, 53343 Wachtberg  

 

BILDAUSWAHL


Pressemitteilung des Literaturbüros Ruhr e.V. / 17.01.2018

Autorenweiterbildungskalender 2018 der Literaturbüros in NRW erschienen

   
Der 2018er-Kalender "Weiterbildungen für Autorinnen, Autoren und Literaturvermittler" der fünf Literaturbüros in NRW ist ab sofort online im Internet verfügbar und liegt auch gedruckt vor. Im Internet finden Sie den Kalender unter www.literaturbuero-ruhr.de, genauer unter:
www.literaturbuero-ruhr.de/index.php?id=weiterbildung
Die Palette der Seminare reicht von Workshops für den schreibenden Nachwuchs, von der Arbeit am eigenen Text ("Wer schreibt, muss lektorieren") bis zu Fortbildungen wie "Text(en) in Bewegung".
Auch Angebote für Profis stehen 2018 wieder auf dem Programm: z. B. "Drehbuchschreiben" oder "Stirb schneller! Wie man verdammt gute Kriminalstories schreibt" (mit Krimiexperte und -autor Reinhard Jahn alias H.P. Karr).

Das Besondere dieser Weiterbildungen ist der enge Bezug zu Arbeitsfeldern der Autoren oder der fünf Literaturbüros in NRW -  wie etwa: Leseförderung, Kreatives Schreiben, Selbstmarketing von Autoren, Erkundung epischen, dramatischen oder lyrischen Schreibens, Textkritik und Lektorat.
Über die Jahre konnten ernsthaft arbeitende Laien, vor allem aber junge Schriftstellerinnen und Schriftsteller in "Meisterklassen auf Zeit" oder mit Hilfe aufeinander abgestimmter Weiterbildungen ihr Berufswissen erweitern. Kenner des Marktes aus Verlagen, Fachleute aus den Medien, Wissenschaftler, Kulturmanager sowie erfahrene Autorinnen und Autoren tragen als Referenten zum hohen Niveau der Seminare bei.

Der gedruckte Kalender kann hier bestellt werden:
Literaturbüro Ruhr e.V.
Friedrich-Ebert-Str. 8
45956 Gladbeck
oder per Mail: verena.geiger@stadt-gladbeck.de


Literaturpreis Ruhr 2018 ausgeschrieben/Haupt- und Förderpreise mit insgesamt 15.110 Euro dotiert / Förderpreis-Geschichten gesucht zum Thema "Schmeckt's?"

Seit 1986 vergeben der Regionalverband Ruhr und das Literaturbüro Ruhr e.V. jährlich diesen Preis für Literatur.
Während mit dem Hauptpreis des Literaturpreises Ruhr die Preisträger für ihr literarisches, literaturkritisches, literaturwissenschaftliches oder verlegerisches Werk ausgezeichnet werden, gehen die beiden Förderpreise an den literarischen Nachwuchs, der sich mit unveröffentlichten Texten selbst bewerben kann.

Der Literaturpreis Ruhr ist mit seiner jährlichen Preissumme von 15.110 Euro (10.000 Euro für den Hauptpreis, je 2.555 Euro für die beiden Förderpreise) die wichtigste Auszeichnung für Autorinnen, Autoren, Kritiker und Verleger, die im Ruhrgebiet leben, sowie für Schriftsteller auch von außerhalb, die über diese Stadtlandschaft schreiben.
Mit der ansehnlichen Liste der Hauptpreisträger des Literaturpreises Ruhr - von Max von der Grün bis zu Michael Klaus, von Liselotte Rauner und Ralf Rothmann zu Brigitte Kronauer, von Ralf Thenior, Frank Goosen und Marion Poschmann zu Norbert Wehr, Fritz Eckenga, Sascha Reh, Jürgen Brôcan und Lütfiye Güzel - steigt sein Ansehen von Jahr zu Jahr.

Die Förderpreise 2018 werden ausgeschrieben zum Thema "Schmeckt's?".
Gesucht werden in diesem Jahr Geschichten vom Essen und Trinken. Ernährung ist längst von einer Naturnotwendigkeit zu einem gesellschaftlichen Dreh- und Angelpunkt des 21. Jahrhunderts geworden, in geistiger wie wirtschaftlicher Hinsicht. Während Menschen in den weniger entwickelten Regionen des Globus hungern, kämpft der Norden mit Übergewicht, Überproduktion und Lebensmittelmüll. Wie auf so vielen Feldern hat die Konsumgesellschaft beim Essen und Trinken Mitte und Maß verloren: Magersucht und Fettleibigkeit wachsen sich gleichermaßen zu Problemen aus; der Fleischkonsum nimmt nicht ab, obwohl sich immer mehr Menschen entscheiden, vegetarisch oder gar vegan zu leben. Je mehr Fast und Convenience Food verkauft wird, desto mehr steigt die Zahl der Kochsendungen im Fernsehen. Pralles Futter also für Geschichten über Gastmähler und Henkersmahlzeiten, über die Tafel oder Galadiners, Mundraub und den kleinen Hunger zwischendurch.

Der Einsendeschluss für Vorschläge zum Hauptpreis und für Bewerbungen um die Förderpreise ist der 15. Juni 2018 (Datum des Poststempels).
(Förderpreis-Texteinsendungen per Mail sind nicht zulässig.)
Zusendung der Ausschreibung in der Druckversion: Literaturbüro, Tel.: 02043-992644.

Die vollständige Ausschreibung kann auch übers Internet unter der Adresse www.literaturbuero-ruhr.de abgerufen werden.