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 Worte – Werke – Wirkung
Jubiläumsfeier – Das hat gepasst!


Lob von vielen Seiten erhielt der NRW-Landesvorstand nach der zweitägigen Veranstaltung zum 50-jährigen Bestehen des VS. Am 15. November ging es los mit 50 Kurzlesungen in der Karl-Rahner-Akademie. Von 17.00 bis 22.00 Uhr konnte das Publikum in drei verschiedenen Räumen den Texten nordrhein-westfälischer Autorinnen und Autoren lauschen und nach Bedarf die Räume wechseln. Der Lesemarathon war nicht nur ein lockeres „Kollegentreffen“, sondern eine gute Information über die aktuelle literarische Arbeit von 50 Mitgliedern.
Beim Festakt am 16. November im großen Saal der Volkshochschule im Rautenstrauch-Joest-Museum Köln gab es nicht nur freundliche Grußworte der Kölner Bürgermeisterin Elfi Scho-Antwerpes, der Abteilungsleiterin Kultur im Kultusministerium NRW Dr. Hildegard Kaluza, unseres Bundesgeschäftsführers Valentin Döring, sondern man sprach konkrete Pläne und Förderprojekte an und war sich einig darüber, dass der VS eine wichtige Funktion in der Kulturpolitik wahrnimmt und von allen Seiten Unterstützung verdient.
Als Gastrednerin trat Michelle Müntefering auf, die Kulturstaatsministerin im Auswärtigen Amt. Den Festvortrag hielt Prof. Dr. Kerstin Stüssel, Literaturwissenschaftlerin der Universität Bonn.
Als Landesvorsitzende konnte Sabine Lipan zum Schluss des Festakts alle guten Wünsche und Zusagen zu einem optimistischen Signal für unsere Verbandsarbeit zusammenfügen.
Bei der anschließenden VS-Mitgliederversammlung, nach Sektempfang und Mittagsimbiss, standen die aktuellen Fragen und Pläne unseres Berufsverbandes im Vordergrund. Viele Mitglieder äußerten sich dahingehend, ein anspruchsvolles, informatives, überaus gelungenes Jubiläumstreffen erlebt zu haben.
Volker W. Degener


Lesung des VS Bezirks Düsseldorf zum VS-Jubiläum am Freitag, 22. 11. 2019, 19.00 Uhr "Im Krokodil"
Programm/Plakat


Worte – Werke – Wirkung

50 Jahre VS – Jubiläum 15./16. November 2019 in Köln

Programm

Lese-Marathon am Fr. 15. 11. in der Karl-Rahner-Akademie


"Wie alles anfing..." - VS-Jubiläumslesung Bezirk Emscher-Lippe mit Getränken und kleinen Snacks. Ort: "Der Dachstubensalon", Braubauerschaft 55, 45889 Gelsenkirchen. Montag 11. 11. Beginn 19 Uhr, Eintritt frei.
Es lesen: Dr. Ipek Abali (Billerbeck),  Marit Rullmannn (Gelsenkirchen),  Werner Schlegel (Gelsenkirchen), Ulrich Straeter (Essen), Brigitte Werner (Gelsenkirchen).

 


50 Jahre Verband deutscher Schriftsteller
Worte – Werke – Wirkung
Jubiläumslesung in Bielefeld

Heinrich Böll hat ihn 1969 mit gegründet, jetzt wird der Verband deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller (VS) 50 Jahre alt. Gefeiert wird dieses Jubiläum in ganz NRW – auch in Bielefeld:
Am Dienstag, 5. November, lesen fünf Autorinnen und Autoren des VS in der Stadtbibliothek aus ihren Werken: Bekanntes, Neuerscheinungen oder noch Unveröffentlichtes. Liebestexte, politische Lyrik, Psychodrama, Historisches oder Naturlyrik – die Lesungen gehen quer durch die Genres und Themen.
Es lesen: Christiane Höhmann, Ralf Burnicki, Mechtild Borrmann, Hellmuth Opitz und Sabine Lipan.
Beginn ist um 20 Uhr. Der Eintritt ist frei.

50 Jahre VS NRW - OWL.pdf


Im Tal, aber auf der Höhe der Zeit.
Man könnte ihn als literarischen Osteuropa-Experten bezeichnen, den Kollegen aus Wuppertal. Am 29. Oktober 1944 in Breslau geboren, feiert Michael Zeller nun seinen 75. Geburtstag.
Von 1965 bis 1974 studierte er Literaturwissenschaften, Philosophie und Klassische Archäologie in Marburg und Bonn. Mit einer Dissertation über Thomas Mann wurde er in Bonn promoviert. Danach war er sieben Jahre lang als Dozent für Literatur an der Uni Erlangen-Nürnberg tätig. Seit 1982 ist er freier Schriftsteller. Sein literarisches Gesamtwerk ist ausgesprochen vielseitig: Romane, Erzählungen, Gedichte, Reiseimpressionen, Essays. In seinen Arbeiten spielt die aktuelle politische Gegenwart oft eine hervorstechende Rolle.
2008 erhielt er den Von-der-Heydt-Preis der Stadt Wuppertal, 2011 den Andreas-Gryphius-Preis.
Was Michael Zeller, der seit 1998 im Tal der Wupper lebt, besonders auszeichnet: Die Zusammenarbeit mit Schülern und Schülerinnen. Seit 2007 entstanden mit seiner Hilfe Schulromane in Duisburg, Schwerte und Wuppertal. Seit 2011 ist er literarischer Mitarbeiter bei dem Schüler-Wettbewerb „Begegnung mit Osteuropa“. Kürzlich hat er sich einen Monat lang in der neuen Autorenresidenz im ostukrainischen Charkiv aufgehalten,
als erster ausländischer Gast. Die Ukraine hat er seit den frühen 1990er Jahren mehrmals besucht und dort auch einige Werke veröffentlicht.
Der Landesvorstand gratuliert Michael Zeller ganz herzlich zum Geburtstag und wünscht ihm eine große Leserschaft und gutes Gelingen bei seinen zukünftigen literarischen Projekten.

Volker W. Degener


 

Wirklich schon 80 ?
Ja, am 24. Juli ist es soweit. Unser Kollege Ekkes Frank erreicht das 8. Jahrzehnt. 1939 in Heidelberg geboren, war er während seines Studiums Mitbegründer und Mitspieler eines Studentenkabaretts. Danach textete er u.a. für das KOM(M)ÖDCHEN in Düsseldorf, arbeitete als Produzent und Drehbuchautor beim Fernsehen des Süddeutschen Rundfunks und stieg in eine Karriere als Liedermacher ein. Es folgten zahlreiche Glossen, Hörspiele, Buchveröffentlichungen… 2003 zog es Ekkes (eigentlich Ekkehard) nach Italien, wo er seither in einem „Rustico“ lebt und schreibt und Gäste und Urlauber bewirtet. Den Kontakt zu seinen Freunden und Lesern pflegt er über seinen aktuellen Blog „NICHTS“, in dem er seine Sicht der Ereignisse in Europa darlegt, immer locker, spöttisch, kritisch und satirisch. Er ist ein engagierter Unterhalter mit genauem Blick auf vieles, was er als Unvernunft und Irrsinn erkennt und mit leisen, scharfsinnigen Sätzen kommentiert.
NICHTS ist es mit einem geruhsamen Dasein, auch nicht mit 80. Und das ist gut so.
Herzliche Glückwünsche!

Volker W. Degener


Hohe Auszeichnung für Herbert Somplatzki

Große Freude bei unserem Kollegen Herbert Somplatzki, denn der Bundespräsident verleiht ihm das Bundesverdienstkreuz am Bande. Mit dem Orden werden besondere Leistungen gewürdigt, die der Geehrte anderen Menschen angedeihen lässt.
Seit drei Jahrzehnten widmet sich Herbert Somplatzki, der 1934 in Masuren geboren wurde, den deutsch-polnischen Beziehungen, sowohl in seiner vielfältigen literarischen Arbeit als auch in der Begegnung mit Menschen in seiner masurischen Heimat und im Ruhrgebiet. Das ist eine mehrere Generationen überdauernde Migrationsgeschichte der besonderen Art, festgehalten in Wort und Bild. Auf den Spuren seiner Familiengeschichte hat er die Erinnerung an Vertreibung, Entwurzelung und den harten Neubeginn wachgehalten, aber auch Versöhnung und Freundschaften befördert und in zahlreichen öffentlichen Veranstaltungen beeindruckend dargestellt. Zweisprachige Lesungen, Diskussionsrunden zum Thema Flucht und Vertreibung und informative Ausstellungen sind ihm zu verdanken.
Diese einzigartige Leistung hat nun eine hohe Anerkennung gefunden. Wir gratulieren!
Die Verleihung des Vierdienstorden nimmt der Landrat des Hochsauerlandkreises am Mittwoch, den 17. Juli, um 17.00 Uhr im „Westfälischen Schieferbergbau- und Heimatmuseum“ in Schmallenberg-Holthausen vor.

Volker W. Degener


Immer noch ein kreativer Geist: Gerhard Uhlenbruck
Er hat viele coole und bedenkenswerte Sprüche über das Alter gemacht – nun wird er 90, der Kölner Aphoristiker. In seiner langen Lebenszeit ist viel zusammengekommen: Geboren 1929 in Köln, Medizinstudium, Forschungs-aufenthalte in London und Cambridge, Hirnforschung am Max-Planck-Institut, Professor an der Uniklinik und der Sporthochschule Köln.
Und dann gab und gibt es noch einen besonderen Arbeitsschwerpunkt, den Aphorismus. Alles in einem Satz zu sagen, ist zweifelsohne harte Denkarbeit. Seit den 1970er Jahren kreiert und veröffentlicht Gerd Uhlenbruck immer wieder überraschende Sätze, die zum Schmunzeln, Kopfnicken und Nach-denken anregen, manchmal sogar dazu zwingen.
Die Liste seiner Publikationen ist schier endlos. Und bei jedem neuen Buch kann man bewundernd feststellen, dass ihm immer noch etwas Neues eingefallen ist. Die moderne Zeit, die sich bisweilen in knappen, niveaulosen Tweets präsentiert, bedarf der Stoppzeichen á la Uhlenbruck.
Für ihn selbst gilt der Satz nicht: „Manche halten einen ausgefüllten Termin-kalender für ein ausgefülltes Leben.“
Mit großer Intensität hat er sich den Menschen zugewandt, als Mediziner und als Aphoristiker. Am 17. Juni kann er auf ein ausgefülltes, mit Humor gewürztes Leben zurückblicken und sich an seinem Ehrentag feiern lassen.
Wir gratulieren!
Volker W. Degener


Ausschreibung zum Lyrikwettbewerb postpoetry.NRW 2019

postpoetry.NRW2019


Feierstunde zum 90. Geburtstag
Am 20. März ist unser Kollege Josef Reding 90 Jahre alt geworden. Er gehört zu den bekanntesten Schriftstellern der Stadt Dortmund und des Ruhrgebiets und hat große internationale Anerkennung gefunden. Als Schriftsteller kann er auf ein ansehnliches Werkverzeichnis verweisen: Hörspiele, Filme, Theaterstücke, Kinder- und Jugendbücher, Gedichte, Erzählungen und Kurzgeschichten. Der Mitbegründer der Gruppe 61 sowie der internationalen Autorenvereinigung DIE KOGGE war von 1971 an sieben Jahre lang der Landesvorsitzende des VS in Nordrhein-Westfalen.
Zu Ehren von Josef Reding gibt es am Sonntag, den 1. April, um 17.00 Uhr, eine Feierstunde im Studio B der Stadt- und Landesbibliothek Dortmund, Max-von-der-Grün-Platz 1-3. Schülerinnen und Schüler der Josef-Reding-Schule werden Geschichten des Namensgebers vortragen, mehrere Wegbegleiter tragen Texte vor oder erzählen von besonderen Begegnungen mit dem Jubilar, der sich derzeit in einer Klinik befindet. Zu den Wegbegleitern gehören an diesem Tag Hanneliese Palm, Heinrich Peuckmann, Gerd Puls, Anne-Kathrin Koppetsch, Thomas Kade, Volker W. Degener und Klauspeter Sachau. Sie beglückwünschen Josef Reding und bestätigen gern, dass er überaus stolz er auf seine Lebensleistung sein kann.
Volker W. Degener


PILAR  BAUMEISTER  IM  VS-BUNDESVORSTAND!


Beim Kongress der Schriftstellerinnen und Schriftsteller in Aschaffenburg wurde ein komplett neuer Bundesvorstandgewählt. Mit den meisten aller Delegiertenstimmen ist unsere Kollegin Dr. Pilar Baumeister in den neuen Bundesvorstand gewählt worden. Damit haben wir als zahlenmäßig größter Landesverband wieder Sitz und Stimme in Berlin. Pilar wird sich vorrangig um die Kontakte zwischen den Landesverbänden und dem Bundesvorstand kümmern. Bei dieser Aufgabe wünschen wir ihr viel Erfolg!
Wir Delegierten haben dem scheidenden Vorstand mit lang anhaltendem Beifall für seinen großartigen Einsatz gedankt.

Der neugewählte Bundesvorstand:

Lena Falkenhagen (Berlin),

Leander Sukov (München),

Pilar Baumeister (Köln),

Sven J. Olssen (Hamburg),

Claudius Nießen  (Leipzig).
Während der Leipziger Buchmesse - 21. bis 24. März - wird es ein Treffen zwischen dem alten und neuen Bundesvorstand geben, um die Übergabe und Übernahme der Aufgaben zu regeln.

Volker W. Degener


 KREATIVER  GRÜNDUNGSVATER

Eigentlich müsste ihn jeder unserer Mitglieder kennen, denn wir haben alle von ihm profitiert: Rolfrafael Schröer. Unser Kollege feiert am Sonntag, den 9. Dezember, seinen 90.
Geburtstag! Mit Musik und einer Lesung präsentiert er sich von 11.00 bis 13.00 Uhr im Heinrich-Heine-Institut in Düsseldorf.
Am 4. Dezember 1928 in Dresden geboren, arbeitete Rolfrafael in verschiedenen Städten als Erzieher, als gelernter Graveur, als Rezitator und Schriftsteller. Von den 1960er Jahren an
publizierte er Lyrik, Prosa, Dramen und Hörspiele. 1980 gründete und leitete er in Düsseldorf das Literaturbüro NRW und damit das erste auf deutschem Boden. Die später entstandenen Literaturbüros in Gladbeck, Unna, Detmold und Bonn basieren auf Schröers Erkenntnissen und Erfahrungen.
Als unser Kollege ins Münsterland umzog, gründete und leitete er 1989 wiederum erfolgreich das für mehrere Kunstsparten entwickelte Künstlerdorf Schöppingen, dessen kreativer Mittelpunkt ein großes Bauerngehöft war und auch weiterhin ist.
1993 erhielt der kreative Gründungsvater, der jetzt in Münster lebt, für sein literarisches und literaturpolitisches Wirken das Bundesverdienstkreuz am Bande.
Nachträglich gratulieren wir Rolfrafael Schröer zum Geburtstag und danken ihm für seine genialen Ideen, für unerschrockenes Planen und Handeln, für viele poetische Abende, die er meist mit einem großen Glas eines polnischen oder russischen Nationalgetränks einleitete, für seinen nie versiegenden Humor!

Volker W. Degener


Kinderbuchpreis zum 30. Mal verliehen

Große Freude bei uns und Andrea Karime´. Unsere Kölner Kollegin hat am Freitag in Wuppertal den "Kinderbuchpreis NRW" überreicht bekommen. Die Auszeichnung für ihr Buch " King kommt noch" ist mit 5.000 Euro dotiert. Weil der Illustrator des Kinderbuchs, Jens Rassmus aus Kiel, wesentlich zum Erfolg des Werks beigetragen hat, teilen sich Autorin und Zeichner diesen Preis. Das Buch landete jetzt auch auf der Januar-Bestenliste des Deutschlandfunks.
Bei "King kommt noch", das im Peter Hammer Verlag erschienen ist, geht es um einen kleinen Flüchtlingsjungen, der auf dem gefährlichen Weg nach Deutschland seinen Hund zurücklassen musste. Die Hoffnung, ihn wiederzusehen, gibt er nicht auf.
Andrea Karime´ hat sich nicht nur mit zahlreichen Kinderbüchern einen Namen gemacht, sondern auch mit kreativen Schreibkursen und Geschichten-Werkstätten für Kinder und Jugendliche. Ihre eigene Begeisterung fürs Schreiben wurde jetzt belohnt.
Als Kolleginnen und Kollegen gratulieren wir ganz herzlich und freuen uns mit Andrea über die wertvolle literarische Anerkennung.

Volker W. Degener


4. Kölner Literaturtage

"Ausbrechen"

27. Oktober bis 3. November 2018

PLAKAT

PROGRAMMFLYER


INFO des VS-Bundesvorstands – Buchmesse Frankfurt

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
unser Programm für die 70. Frankfurter Buchmesse vom 10.10.-14.10.2018 steht. Das ausführliche Programm findet ihr auf www.vs.verdi.de und dort unter Themen und Buchmessen.
In Halle 4.1, Stand D 92 findet ihr den gemeinsamen Messestand des VS, Verband deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller in ver.di mit dem PEN-Zentrum Deutschland.
In Halle 4.1, Stand B 81 findet ihr den Stand des VdÜ – Die Literaturübersetzer, Bundessparte Übersetzer im Verband deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller in ver.di.
Wir freuen wir uns, wenn ihr bei uns vorbeischaut. Zum Debattieren, Entspannen, Fragen stellen, Auskünfte einholen, Vorschläge einbringen – oder einfach für eine Tasse Kaffee. Gerne berichten wir auch über den VS-Kongress in Aschaffenburg vom 14. - 17. Februar 2019. Das vorläufige Programm ist unter www.literatur-unter-strom.de einsehbar.
Für den Bundesvorstand
Gabriele Loges, Beisitzerin


Shakespeares Schwestern und die Schriftstellerinnen - Frauengestalten in der Literatur verschiedener Länder

Lesereihe in Köln, 19. - 29. Sept. 2018

PROGRAMMFLYER


Niederrheinischer Literaturpreis für Liesel Willems


Die Autorin Liesel Willems wird für ihr Gesamtwerk und ihr literarisches Wirken in der Region mit dem Niederrheinischen Literaturpreis der Stadt Krefeld 2018 ausgezeichnet. Die Auszeichnung ist mit 10.000 € dotiert und wird jeweils in den geraden Kalenderjahren verliehen. Die Preisverleihung erfolgt am Sonntag, 16. September 2018 im Rahmen einer Feierstunde im historischen Ratssaal der Stadt Krefeld.


Große   Ehre  für  Inge  Meyer-Dietrich

Ein Höhepunkt der Tagung des Friedrich-Bödecker-Kreises in Hannover war die Verleihung des FBK-Preises für Kinder- und Jugendliteratur. In diesem Jahr ging er an die Gelsenkirchener Kollegin Inge Meyer-Dietrich ( 73 ) und die Hamburger Autorin Margret Steenfatt. Nicht die Gesamtsumme von 2.000 Euro zeichnet diesen Preis aus, sondern die Anerkennung der im FBK bundesweit organisierten Kinder- und Jugendbuchautoren, die diese Auszeichnung mit großem Applaus begrüßt haben. Die Jury wies bei ihrer Entscheidung vor allem auf Inges Buch "Und das nennt ihr Mut" (Ravensburger) hin. Erinnert wurde zugleich an das umfangreiche, vielschichtige und sprachmächtige Werk der Autorin, die sich sowohl mit aktuellen als auch historischen Themen beschäftigt und dafür immer wieder ausgezeichnet wird.
Wir gratulieren herzlich!

Volker W. Degener


ORDEN  FÜR  HORST-DIETER GÖLZENLEUCHTER

Dem Bochumer Zeichner, Schriftsteller, Buchdrucker und Verleger, der üblicherweise mit "Oskar" angesprochen wird, ist der NRW-Verdienstorden zuerkannt worden. Seit einigen Jahren Mitglied im VS, hat er sich mit der bildhaften Kunst, aber auch mit seinen Gedichten und Kurzprosatexten einen Namen gemacht. Er versteht es mit seiner starken kommunikativen Kompetenz zudem, junge Menschen für die bildende und literarische Kunst zu interessieren und zu begeistern. In der Zusammenschau seiner künstlerischen Arbeit kann er durchaus als "Unikat" bezeichnet werden, als ein sehr geschätzter, erfolgreicher Künstler.
Die Auszeichnung, zu der wir herzlich gratulieren, wird unserem Kollegen am 2. Juli in Düsseldorf - Ehrenhof, Kunstpalast - in einer Feierstunde zuteil.

Volker W. Degener


Doctor honoris causa: Hermann Schulz

Unser Wuppertaler Kollege Hermann Schulz, der im nächsten Monat seinen 80. Geburtstag begehen kann, bekam jetzt die Ehrendoktorwürde der Fakultät für Geistes- und Kulturwissenschaften der Bergischen Universität Wuppertal verliehen. Die Fakultät würdigte damit seine herausragenden literarischen und verlegerischen Verdienste, aber auch sein humanitäres Engagement.

Hermann Schulz leitete von 1967 bis 2001 den Wuppertaler Peter Hammer Verlag, der sich für südamerikanische und afrikanische Literatur in Europa stark gemacht hat. Für sein literarisches Schaffen, schwerpunktmäßig als Kinder- und Jugendbuchautor, erhielt Hermann Schulz zahlreiche Literaturpreise und Auszeichnungen. Seine Reisen, die ihn in mehr als 60 Länder führten, lieferten ihm Ideen und Hintergrund für mitreißende, authentische Texte.

Die festliche Verleihung der Auszeichnung fand in der Uni Wuppertal statt. Die Laudatio hielt Dr. Henning Scherf, ehemals Bremer Bürgermeister und Präsident des Senats der Freien Hansestadt. Nicht ohne Grund bezeichnet sich Hermann Schulz selbst als "Glücksmensch". Wir wünschen dem Ehrendoktor weiterhin viel Glück!

Volker W. Degener


GROSSE  EHRE  FÜR  JÜRGEN  NENDZA

Für sein Lebenswerk ist unserem Aachener Mitglied Jürgen Nendza jetzt der Christian-Wagner-Preis 2018 zugesprochen worden. Bisher hat der 61-jährige acht Gedichtbände veröffentlicht, die von der Kritik
stets hoch gelobt wurden. Die Fachjury bescheinigt den Gedichten eine große Sprachsensibilität, Genauigkeit und formale Strenge. Der mit 10.000 Euro dotierte Preis wird unserem Kollegen am 17. November in Leonberg überreicht. Wir gratulieren herzlich zu dieser Auszeichnung!

Volker W. Degener


"Als Autoren-Duo haben unsere Kollegen H. P. Karr ( das ist Reinhard Jahn ) und Walter Wehner auf der "Criminale" in Halle ( Saale ) den Friedrich-Glauser-Preis für den besten Kurzkrimi des Jahres 2017 gewonnen. Wir gratulieren!"


Trauer um Winfried Pielow

Am 12. April, kurz vor Vollendung seines 94. Lebensjahrs, starb der Schriftsteller Winfried Pielow, langjähriges Mitglied des VS. Sein langes Leben, das sich in zahlreichen Büchern und Hörspielen verdichtet hat, ist geprägt von den Wechselfällen und Katastrophen des vergangenen Jahrhunderts.
Winfried wurde 1924 in Tungerloh, einer kleinen Bauernschaft bei Gescher im westlichen Münsterland, geboren. Sein Vater war Volksschullehrer und wurde bald nach Marienwerder in Ostpreußen versetzt. Während des Kriegs wurde Winfried an der Ostfront verwundet und geriet nach der Evakuierung über die Ostsee in britische Gefangenschaft. Aus dieser entlassen absolvierte er eine Ausbildung zum Volksschullehrer und promovierte 1951 zum Dr. phil., 1960 erhielt er eine Professur für Didaktik der Deutschen Sprache und Literatur in Münster.
Nach ersten fachlichen Publikationen (Dichtung und Didaktik, 1963; Das Gedicht im Unterricht, 1965) veröffentlichte er seit den 1980er Jahren Gedichte, Erzählungen, Romane, Theaterstücke und produzierte mit dem WDR mehrere Hörspiele. Zu seinen späten Veröffentlichungen zählen die Erzählungen-Sammlung „Pantasma“ (2006) und der Roman „Verschenktes Land“ (2012), in denen seine fesselnde und erheiternde Schreibweise zur Kunstfertigkeit gereift ist. Im selben Jahr wurde er mit dem Kulturpreis des Kreises Steinfurt geehrt und gerühmt „als einer der bedeutendsten und originärsten Erzähler Westfalens“. Im April 2017 erlebte er die Veröffentlichung seiner Reflektionen unter dem Titel „Pieletzkis Erinnerungen an die ersten Nachkriegsjahre“. Unter diesem Namen wurde er einst geboren. Die Nazi-Behörden zwangen seine Familie, den Familiennamen in Pielow zu ändern. Zusammen mit seiner Frau Hedda lebte er viele Jahre in Laer. Seine Urne wird auf einem von ihm ausgewählten Friedhof in Mecklenburg-Vorpommern beigesetzt werden. Wir trauern um ihn und wissen, dass wir ihm in seinen Büchern begegnen können.

Alfons Huckebrink

 


Wettbewerb 2018 für Lyrikerinnen und Lyriker sowie
Nachwuchsautorinnen und -autoren aus Nordrhein-Westfalen


Die Gesellschaft für Literatur in NRW sowie der Verband deutscher Schriftsteller (VS NRW) loben 2018, unterstützt vom Land Nordrhein-Westfalen (Ministerium für Kultur und Wissenschaft, MKW) und der Kunststiftung NRW, zum neunten  Mal den Wettbewerb „postpoetry.NRW“ aus. Gefördert werden soll mit diesem Wettbewerb die Lyrikszene des Landes und besonders die Zusammenarbeit von erfahrenen Lyrikerinnen und Lyrikern mit Nachwuchsautorinnen und -autoren. 


AUSSCHREIBUNGSTEXT


NRW mit neuem VS-Landesvorstand!


Bei den VS-Literaturtagen in Bad Honnef ( 12. bis 14. April ) gab es nicht nur ein buntes, vielfältiges Literaturprogramm - fünf öffentliche Veranstaltungen an drei Tagen - sondern auch Schullesungen, eine Stadtbesichtigung und die Mitgliederversammlung im Kurhaus.
Und das ist der neue Landesvorstand:
Sabine Lipan - Vorsitzende
Gitta Edelmann - Stellvertr. Vorsitzende
Dietmar Damwerth - Geschäftführer
Jürgen August Alt - Beisitzer
Volker W. Degener - Beisitzer
Thorsten Trelenberg - kooptierter Beisitzer für Sonderaufgaben
Die Delegierten für den Schriftstellerkongress sind Dietmar Damwerth, Volker W. Degener, Eva Maaser, Sabine Lipan, Gitta Edelmann.
Der neue Landesvorstand freut sich auf eine gute Zusammenarbeit mit allen Mitgliedern.

Volker W. Degener


VS-NRW Literaturtage 2018

Die NRW-Literaturtage finden vom 12. - 14. April 2018 in Bad Honnef statt.

FLYER LITERATURTAGE

PROGRAMM Literaturtage


AUSSCHREIBUNG: Romantik - wieder modern?
 
lautet der Titel einer Lesung, die während der Literaturtage 2018 im Siebengebirgsmuseum über die Bühne gehen soll. Wir stehen also vor der Aufgabe, eine knapp formulierte Frage mit Inhalt und Leben zu füllen. Anhaltspunkte bietet der Ort, ein kleines, aber feines Museum, das u. a. über eine Sammlung von Gemälden und Grafiken verfügt, die aus der Zeit der Romantik stammen oder auf diese Phase der Kunstgeschichte Bezug nehmen. Auf unserer Webseite findet Ihr 4 Gemälde des Museums und 3 Fotos August Sanders (1876-1964), der zu den bedeutendsten Fotografen des 20. Jahrhunderts gehört. Ihm widmet das Siebengebirgsmuseum eine Sonderausstellung. Eines dieser Exponate möge als Ausgangspunkt dienen, um einen Text zu verfassen, eine Kurzgeschichte, ein Gedicht, vielleicht ein ironisches Gedicht über romantische Motive, Hoffnungen oder Lebensentwürfe. Wer genügend Sachkenntnisse in die Waagschale werfen kann, entschließt sich vielleicht, einen Essay zu schreiben, gerne auch einen politischen, zum Beispiel über August Sander. Der Fotograf war ein politisch denkender und handelnder Künstler, der in den zwanziger Jahren mit der "Gruppe progressiver Künstler" in Köln zusammenarbeitete.
Ursprünglich hatten wir eine Tandemlesung geplant, kamen dann aber überein, eine öffentliche Veranstaltung anzubieten. Der Direktor des Museums, Elmar Scheuren, wird ein paar Anmerkungen über das Museum und die Ausstellung machen. Wir erwarten auch einen musikalischen Beitrag der Musikschule. Zu den Gästen an diesem Abend gehören Mitglieder des Literaturvereins (Literatur im Siebengebirge). Georg Schwikart wird in die Rolle des Moderators schlüpfen und den Abend in ein Gesamtkunstwerk verwandeln.
 
Wir prüfen gerade, ob und wie wir die Texte präsentieren bzw. zugänglich machen können, die Ihr mir (hoffentlich) schicken werdet: J. A. Alt, Dorfstraße 55, 53343 Wachtberg  

 

BILDAUSWAHL


Pressemitteilung des Literaturbüros Ruhr e.V. / 17.01.2018

Autorenweiterbildungskalender 2018 der Literaturbüros in NRW erschienen

   
Der 2018er-Kalender "Weiterbildungen für Autorinnen, Autoren und Literaturvermittler" der fünf Literaturbüros in NRW ist ab sofort online im Internet verfügbar und liegt auch gedruckt vor. Im Internet finden Sie den Kalender unter www.literaturbuero-ruhr.de, genauer unter:
www.literaturbuero-ruhr.de/index.php?id=weiterbildung
Die Palette der Seminare reicht von Workshops für den schreibenden Nachwuchs, von der Arbeit am eigenen Text ("Wer schreibt, muss lektorieren") bis zu Fortbildungen wie "Text(en) in Bewegung".
Auch Angebote für Profis stehen 2018 wieder auf dem Programm: z. B. "Drehbuchschreiben" oder "Stirb schneller! Wie man verdammt gute Kriminalstories schreibt" (mit Krimiexperte und -autor Reinhard Jahn alias H.P. Karr).

Das Besondere dieser Weiterbildungen ist der enge Bezug zu Arbeitsfeldern der Autoren oder der fünf Literaturbüros in NRW -  wie etwa: Leseförderung, Kreatives Schreiben, Selbstmarketing von Autoren, Erkundung epischen, dramatischen oder lyrischen Schreibens, Textkritik und Lektorat.
Über die Jahre konnten ernsthaft arbeitende Laien, vor allem aber junge Schriftstellerinnen und Schriftsteller in "Meisterklassen auf Zeit" oder mit Hilfe aufeinander abgestimmter Weiterbildungen ihr Berufswissen erweitern. Kenner des Marktes aus Verlagen, Fachleute aus den Medien, Wissenschaftler, Kulturmanager sowie erfahrene Autorinnen und Autoren tragen als Referenten zum hohen Niveau der Seminare bei.

Der gedruckte Kalender kann hier bestellt werden:
Literaturbüro Ruhr e.V.
Friedrich-Ebert-Str. 8
45956 Gladbeck
oder per Mail: verena.geiger@stadt-gladbeck.de


Literaturpreis Ruhr 2018 ausgeschrieben/Haupt- und Förderpreise mit insgesamt 15.110 Euro dotiert / Förderpreis-Geschichten gesucht zum Thema "Schmeckt's?"

Seit 1986 vergeben der Regionalverband Ruhr und das Literaturbüro Ruhr e.V. jährlich diesen Preis für Literatur.
Während mit dem Hauptpreis des Literaturpreises Ruhr die Preisträger für ihr literarisches, literaturkritisches, literaturwissenschaftliches oder verlegerisches Werk ausgezeichnet werden, gehen die beiden Förderpreise an den literarischen Nachwuchs, der sich mit unveröffentlichten Texten selbst bewerben kann.

Der Literaturpreis Ruhr ist mit seiner jährlichen Preissumme von 15.110 Euro (10.000 Euro für den Hauptpreis, je 2.555 Euro für die beiden Förderpreise) die wichtigste Auszeichnung für Autorinnen, Autoren, Kritiker und Verleger, die im Ruhrgebiet leben, sowie für Schriftsteller auch von außerhalb, die über diese Stadtlandschaft schreiben.
Mit der ansehnlichen Liste der Hauptpreisträger des Literaturpreises Ruhr - von Max von der Grün bis zu Michael Klaus, von Liselotte Rauner und Ralf Rothmann zu Brigitte Kronauer, von Ralf Thenior, Frank Goosen und Marion Poschmann zu Norbert Wehr, Fritz Eckenga, Sascha Reh, Jürgen Brôcan und Lütfiye Güzel - steigt sein Ansehen von Jahr zu Jahr.

Die Förderpreise 2018 werden ausgeschrieben zum Thema "Schmeckt's?".
Gesucht werden in diesem Jahr Geschichten vom Essen und Trinken. Ernährung ist längst von einer Naturnotwendigkeit zu einem gesellschaftlichen Dreh- und Angelpunkt des 21. Jahrhunderts geworden, in geistiger wie wirtschaftlicher Hinsicht. Während Menschen in den weniger entwickelten Regionen des Globus hungern, kämpft der Norden mit Übergewicht, Überproduktion und Lebensmittelmüll. Wie auf so vielen Feldern hat die Konsumgesellschaft beim Essen und Trinken Mitte und Maß verloren: Magersucht und Fettleibigkeit wachsen sich gleichermaßen zu Problemen aus; der Fleischkonsum nimmt nicht ab, obwohl sich immer mehr Menschen entscheiden, vegetarisch oder gar vegan zu leben. Je mehr Fast und Convenience Food verkauft wird, desto mehr steigt die Zahl der Kochsendungen im Fernsehen. Pralles Futter also für Geschichten über Gastmähler und Henkersmahlzeiten, über die Tafel oder Galadiners, Mundraub und den kleinen Hunger zwischendurch.

Der Einsendeschluss für Vorschläge zum Hauptpreis und für Bewerbungen um die Förderpreise ist der 15. Juni 2018 (Datum des Poststempels).
(Förderpreis-Texteinsendungen per Mail sind nicht zulässig.)
Zusendung der Ausschreibung in der Druckversion: Literaturbüro, Tel.: 02043-992644.

Die vollständige Ausschreibung kann auch übers Internet unter der Adresse www.literaturbuero-ruhr.de abgerufen werden.